„Mein Leipzig lob ich mir – es ist ein Klein Paris und bildet seine Leute“ (Goethe)

fit´e jungs des FC Oberafferbach reisten in die Messestadt


Eine erlebnisreiche Fahrt nach Leipzig unternahmen 43 Frauen und Männer aus Johannesberg. Die Abteilung fit´e jungs des FC Oberafferbach feierte mit dieser Fahrt ihr 30jähriges Bestehen.

Die meisten der Mitglieder sind schon seit vielen Jahren gemeinsam sportlich aktiv. „fit´e jungs“ gingen aus einer Alt-Herren-Mannschaft des FCO in den achtziger Jahren hervor, als sie beschlossen, auch weiterhin unter dem Namen fit´e jungs Sport zu treiben, aber auch Geselligkeit zu pflegen und an weiteren sportlichen Aktivitäten, teilzunehmen. Nun, mit der Fitness hat es nachgelassen, doch der Teamgeist ist geblieben. Das ist vor allem ein Verdienst von Coach Gerold Kraus und seiner Frau Monika.

Nachdem jährlich zum Saisonabschluss eine Zweitagesfahrt stattfindet, sollte aus Anlass des Jubiläums eine viertägige Reise in die sächsische Metropole Leipzig starten.

Mit Busfahrer Wolfgang und einem komfortablen Reisebus von Flaschenträger-Reisen aus Mömbris gab es den ersten Halt in Eisenach, wo man die Wartburg besichtigte und auch einiges über den Reformator Martin Luther erfuhr.

In Leipzig angekommen freuten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Hotel mitten im Stadtzentrum. Da gerade das Stadtfest anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Leipzigs vor 1000 Jahren im vollen Gange war, gab es auch abends genügend Möglichkeiten auf ein Eis oder ein Getränk im Freien oder einer der vielen Freiluftbühnen mit Livemusik der verschiedenen Gattungen.

Altes Rathaus, Alte Börse, Messehöfe, Hauptbahnhof, die Thomaskirche (27 Jahre lang Bachs Wirkungsstätte), Nikolaikirche (Ausgangspunkt der Wende von 1989), waren nur einige Sehenswürdigkeiten, die von den Johannesberger Besuchern interessiert besichtigt wurden. Der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe war von 1766 bis 1769 Student in Leipzig und hat den Fasskeller im Auerbachs Keller in seinem „Faust“ weltberühmt gemacht. In eben jenem Keller, in dem auch Goethe schon vor über 200 Jahren gezecht hat, gab es ein Erlebnisessen mit Fasskellerzeremonie und Verjüngungstrunk - authentisch wie im Faust. Eine Fahrt zum Völkerschlachtdenkmal und eine Besichtigung des imposanten Panoramas „Die Völkerschlacht“ des Deutschiraners Asisi in einem alten Gasometer waren weitere Höhepunkte.

Auf der Heimfahrt am Sonntag wurde der Kulturhauptstadt 1999 Weimar ein Besuch abgestattet. Eine Führung in der Gedenkstätte im ehemaligen KZ Buchenwald war trauriger Abschluss einer insgesamt erlebnisreichen Reise mit fröhlicher Stimmung, von deren Eindrücken die Teilnehmer sicher noch lange zehren werden.


Im folgenden einige Fotos von dieser schönen Reise. Benno wird -obwohl er diesmal leider nicht dabei sein konnte, wieder eine DVD erstellen, die dann bei Jahresabschluss im Seminarzentrum Rückersbach vorgeführt wird und erworben werden kann.